Veröffentlicht: 03.03.2026

Beleuchtung, Klimaanlage und Lüftung. Dazu Automatiktüren, Kundenterminals und Rechner: Für all dies braucht die Hauptstelle der Sparkasse Witten viel Strom. Ab diesem Jahr erzeugt ihn nun kostenlos und klimafreundlich die Sonne. Denn im Januar haben die Stadtwerke Witten auf dem Dach des Sparkassengebäudes eine Solaranlage in Betrieb genommen. Auf der 571 Quadratmeter großen Dachfläche stehen nun 116 Module. Damit nutzen sie fast die gesamte Fläche aus.

Die Anlage hat eine Gesamtleistung von 52,78 Kilowattpeak. Damit kann sie 50.900 kWh Strom im Jahr erzeugen. Über einen großen Zeitraum im Jahr deckt sie so den gesamten Eigenverbrauch des Gebäudes ab: 90 Prozent des produzierten Stroms werden direkt dort verbraucht. Nur ein kleiner Teil fließt ins öffentliche Netz.

„Wir freuen uns, dass der Strom für unsere Hauptstelle endlich aus Sonnenenergie gewonnen wird“, sagt Sparkassen-Vorstand Mathias Wagner. „Mit den Stadtwerken Witten stand uns ein vertrauter und zuverlässiger Partner zur Seite. So konnte die Anlage in nur vier Wochen reiner Bauzeit realisiert werden.“

Deutliche CO2-Ersparnis

Bevor die Arbeiten losgingen, waren jedoch die Dachdecker gefragt. Da das Flachdach der Hauptstelle in schlechtem Zustand war, mussten sie es vollständig sanieren. Erst dann konnten die Stadtwerke die PV-Anlage installieren.

Weil die Module das Gebäude über den ganzen Tag mit Strom versorgen sollen, haben die Monteure sie in Ost-West-Ausrichtung aufgestellt. Dadurch fangen sie vom Morgen bis zum Abend die Sonnenstrahlen ein. So liefern sie über den gesamten Tag hinweg konstant Energie.

Die Anlage erzeugt damit an vielen Tagen ausreichend Strom für den laufenden Betrieb der Sparkasse, ganz ohne zusätzlichen Batteriespeicher. Eine clevere Lösung, die Kosten spart und sehr effizient ist. Dazu kommt noch ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz: Pro Jahr senkt die Sparkasse ihre CO2-Emissionen um voraussichtlich fast 20 Tonnen.

Individuelle Planung

„Das Projekt zusammen mit der Sparkasse Witten zeigt, wie Unternehmen effizient ihre Dachflächen nutzen können. Mit einer PV-Anlage decken sie ihren Eigenbedarf an Strom und sparen gleichzeitig CO2 ein“, erklärt Nikita Wirt, Projektleiter bei den Stadtwerken Witten.

Gemeinsam mit seinem Team richtet er jede Anlage maßgeschneidert auf die Anforderungen des Kunden aus. Wichtige Fragen dabei sind für ihn unter anderem:

  • Welche Neigung und Ausrichtung hat das Dach?
  • Wie groß ist die für PV verfügbare Fläche?
  • Wie hoch ist der Jahresstrombedarf?
  • Wie sieht die Lastverteilung beim Strombezug des Kunden über den Tag aus?

Eine durchdachte Planung entscheidet darüber, wie rentabel eine Anlage am Ende wirklich arbeitet. In diesem Zuge klärt sich außerdem, ob sich die Investition in einen Batteriespeicher aus wirtschaftlicher Sicht rechnet.

Gern prüft Nikita Wirt für Sie, wie Ihre künftige Solaranlage aussehen könnte. „Das Beispiel der Sparkasse Witten beweist erneut: Mit dem richtigen Konzept kann aus Ihrer ungenutzten Dachfläche ein echter Energiegewinner werden.“

Ihr Ansprechpartner:

Nikita Wirt
Tel.: 02302 9173-600
nikita.wirt@stadtwerke-witten.de

Fazit

  • Die Sparkasse Witten deckt ihren Strombedarf in der Hauptstelle seit kurzem größtenteils durch eigenen Solarstrom. Damit spart sie zugleich viel CO2.
  • Rund 90 Prozent des selbst erzeugten Stroms verbraucht sie direkt vor Ort.
  • Die Stadtwerke Witten haben die große Anlage mit 116 Modulen in nur vier Wochen Bauzeit errichtet.
  • Dank ihrer sorgfältigen Planung arbeitet die Anlage effizient und wirtschaftlich.

Urheber:  Stadtwerke Witten/Sascha Kreklau

Sparkassen-Vorstand Mathias Wagner (Mitte), Nikita Wirt (rechts) und Patrick Berg (links), beide von den Stadtwerken Witten.

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