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Veröffentlicht: 29.05.2026

Sie machen unabhängig von Spritpreis-Turbulenzen und schonen das Klima: Alle, die bereits mit einem E-Auto unterwegs sind, können sich entspannt zurücklehnen. Doch viele, die jetzt auch e-mobil werden möchten, treibt die Frage um: Wie komme ich rasch und budgetfreundlich zu einem Stromer?

Eine mögliche Lösung: Fahrzeuge, die schon einige Kilometer auf dem Tacho haben. Bereits jetzt sind Autos aus zweiter Hand für viele Betriebe eine feste Größe: Laut Arval Fuhrpark- und Mobilitätsbarometer 2026 rollen schon für fast jedes zweite deutsche Unternehmen Gebrauchtwagen über die Straße. Immer häufiger werden auch elektrische Modelle dabei sein.

Denn der Markt für gebrauchte E-Autos wächst. Weil viele Leasingverträge auslaufen und viele Firmen ihre Flotten elektrifizieren, werden immer mehr junge Gebraucht-Stromer angeboten. Häufig besteht sogar noch Herstellergarantie. Zudem sind sie oft kurzfristig erhältlich, während Neuwagen zum Teil erst nach Monaten ausgeliefert werden.

Niedrige Kosten
Das größte Plus gebrauchter E-Autos sind aber die Kosten: Die Kaufpreise liegen nicht nur erheblich niedriger als die von Neuwagen. Unternehmen können sie auch günstig betreiben: Wer mit eigener Ladeinfrastruktur oder günstigen Stromtarifen lädt, spart ordentlich. Hinzu kommen geringere Wartungskosten: kein Ölwechsel, weniger Verschleißteile, weniger Werkstattaufenthalte. Das rechnet sich über die Nutzungsdauer des Fahrzeugs.

Aber wie steht es um die Batterie, das teuerste Bauteil im E-Auto? Aktuelle Daten des Arval Mobility Observatory zeigen: Nach rund 70.000 Kilometern liegt die Batteriekapazität vieler Autos im Schnitt noch bei etwa 93 Prozent. Das reicht in der Regel völlig aus.

Technik- und Ladesäulen-Check
Dennoch gibt es Punkte, die Sie beim Kauf eines gebrauchten Stromers im Blick haben sollten:

  • Batteriezustand prüfen
    Ein Batteriezertifikat und ein Blick auf bestehende Garantieansprüche geben Sicherheit. Viele Hersteller gewähren Garantien von acht Jahren über eine Gesamtlaufleistung von 160.000 Kilometern.

  • Reichweite realistisch bewerten
    Ältere Stromer bieten oft geringere Reichweiten. Für innerstädtische Fahrten oder kürzere Pendelstrecken reicht das meistens aus. Wer regelmäßig längere Touren fährt, sollte aber genau hinschauen.

  • Ladeinfrastruktur abgleichen
    Nicht jedes gebrauchte E-Auto lässt sich schnell laden. Gerade ältere Modelle laden teilweise nur mit AC-Wechselstrom. Prüfen Sie daher, ob Ladeanschlüsse und Ladeleistung zum Betriebsalltag passen. In vielen Fällen reichen jedoch AC-Anschlüsse aus. Die Autos müssen dafür allerdings einen Typ-2-Stecker besitzen. Einige der älteren Fahrzeuge haben ihn noch nicht.

Wer all dies berücksichtigt, kann mit gebrauchten Stromern kostengünstig in die E-Mobilität einsteigen oder seine E-Flotte erweitern. Bei Fragen rund um die Ladeinfrastruktur stehen Ihnen die Stadtwerke Witten gern zur Seite. So machen Sie Ihren Fuhrpark unabhängig von fossilen Brennstoffen und stellen ihn zukunftsfit auf.

Fazit:

  • Gebrauchte E-Autos haben deutlich geringere Anschaffungs- und Betriebskosten.
  • Im Vergleich zu Neuwagen sind sie zudem oft kurzfristig einsatzbereit. Für Unternehmen mit akutem Bedarf ist das ideal.
  • Wer Batterie, Reichweite und Ladeoptionen prüft, findet für die meisten betrieblichen Einsätze das passende Fahrzeug.
  • Der Umstieg auf Stromer macht den Fuhrpark unabhängig von fossilen Energien. Er wird langfristig effizient und zugleich umweltfreundlich.

„Ob Beratung, Installation, Abrechnung oder Lademanagement: Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Ladelösungen, die zu Ihrem Betrieb passen. Entdecken Sie unsere Angebote für Ihre E-Mobilität

Sören Braun, Gruppenleiter Elektromobilität der Stadtwerke Witten

Tel.: 02302 9173-600
elektromobilitaet@stadtwerke-witten.de

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