Photovoltaik klug nutzen
Kosten sparen durch Eigenverbrauch
Die Tage werden wieder länger – und die Sonne liefert Strom frei Haus. Mit Solaranlagen können Unternehmen ihre Energiekosten spürbar senken. Vor allem, wenn sie den Sonnenstrom komplett selbst verbrauchen. Wir zeigen, wie sich das rechnet.
Die Morgensonne steht am Himmel, Rechner und Anlagen fahren hoch – und auch auf dem Dach arbeitet schon jemand: die eigene Photovoltaikanlage.
Was früher oft nur ein grünes Extra war, wird heute zum echten wirtschaftlichen Vorteil: Selbst erzeugter PV-Strom ist in der Regel deutlich günstiger als Strom aus dem Netz. Wer einen Teil seines Energiebedarfs eigenständig deckt, macht sich überdies unabhängiger von schwankenden Strompreisen. So punkten Unternehmen gleich doppelt: Zum einen sinken die Betriebskosten. Zum anderen erhöht sich die Planungsicherheit.
Entscheidend dafür ist, möglichst viel Solarstrom direkt im Unternehmen zu verbrauchen. „Je mehr davon, desto größer ist der wirtschaftliche Effekt“, weiß Nikita Wirt, Projektmanager Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Witten. Vielen Betrieben spielt der Alltag dafür schon perfekt in die Karten. Denn die Sonne liefert ihre Energie genau dann, wenn bei ihnen gearbeitet wird. Das schafft eine ideale Konstellation: Elektrische Geräte und Anlagen stehen sofort als Abnehmer des PV-Stroms bereit. Im heißen Hochsommer lassen sich auch noch Klimageräte dazuschalten.
Kombination mit Batteriespeicher
Wer noch mehr aus einer PV-Anlage herausholen möchte, kann einen Batteriespeicher einbinden. Er sammelt überschüssigen Strom und hält ihn für einen Abruf in den Abendstunden oder kurzfristig höheren Bedarf bereit. Das steigert den Eigenverbrauch weiter und macht die Solaranlage noch wirtschaftlicher.
Zugleich erhöht sich der Anteil erneuerbarer Energien im Unternehmen. Das setzt ein Ausrufezeichen für nachhaltiges Wirtschaften und sorgt für Pluspunkte gegenüber der Konkurrenz. Und zugleich für Sicherheit bei kleineren Stromausfällen: Je nach System ist ein Batteriespeicher nämlich auch als Backup-Lösung einsetzbar. Dadurch sind bei kurzen Turbulenzen in der Stromleitung die wichtigsten betriebliche Prozesse weiterhin versorgt.
Individuelle PV-Planung
Mit seinem Team berät Nikita Wirt Sie gerne, wie eine PV-Anlage ausgelegt sein muss, um den Eigenverbrauch Ihres Betriebes möglichst gut abzudecken. Neben der Planung übernehmen die Stadtwerke auch die Installation der Anlage – auf Wunsch mit Batteriespeicher.
„Je nach Bedarf kann es allerdings sinnvoll sein, eine Solaranlage gleich etwas größer zu planen“, erklärt der Fachmann. Denn in Zukunft kommen potenziell weitere elektrische Geräte oder E-Ladesäulen hinzu. „Eine leistungsfähigere Anlage deckt dann einen wesentlich höheren Anteil des Strombedarfs. Mit Blick voraus lohnt sich diese Investition langfristig deutlich.“
Hinzu kommt: Wer eine PV-Anlage mit Batteriespeicher bei den Stadtwerken Witten erwirbt, kann von einem hauseigenen Förderzuschuss profitieren. Auf Wunsch können Sie die Anlage bei den Stadtwerken auch pachten. So haben Sie keine hohen Einstiegskosten – und profitieren trotzdem von allen Vorteilen ihres eigenen Sonnenstroms.
Ihr Ansprechpartner:
Nikita Wirt
EE@stadtwerke-witten.de
Fazit:
- Der Eigenverbrauch von Solarstrom senkt Energiekosten deutlich. Unternehmen werden unabhängiger von Strompreisschwankungen.
- Durch die Kombination mit Batteriespeichern steigt der Eigenverbrauch weiter an: Sie bewahren überschüssigen Strom für sonnenarmen Stunden oder kurzfristig erhöhten Bedarf.
- Eine sorgfältige Planung verbessert die Amortisation der PV-Anlage. Förderung oder Pachtmodell der Stadtwerke Witten bieten zusätzliche finanzielle Gestaltungsräume.
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