Photovoltaik für die Gasflaschen-Profis
Passgenaue Lösung im Zwei-Schicht-Betrieb
Strom dort erzeugen, wo er von morgens bis spätabends gebraucht wird: Solaranlage und Batteriespeicher der Stadtwerke Witten machen die GTS Gas-Technik-Service GmbH fit für die Energiezukunft.
Wer die Produktionshalle der GTS Gas-Technik-Service GmbH in Witten betritt, merkt schnell: Hier geht es um präzise geplante Bearbeitungsabläufe. Das familiengeführte Unternehmen bereitet Gasflaschen für technische und medizinische Gase, Kohlensäure, Sondergase sowie Taucher- und Feuerwehrflaschen für ihren nächsten Einsatz auf. Prüfen, instand setzen, säubern, beschichten und trocknen: Die GTS verspricht rasche und qualitativ beste Abwicklung – da muss jeder Arbeitsschritt sitzen. Einige davon benötigen zudem jede Menge Energie.
Vor allem die Oberflächenbehandlung schlägt beim Stromverbrauch zu Buche: Nach der Reinigung erhalten die Flaschen eine Pulverbeschichtung, die anschließend bei hohen Temperaturen im Ofen trocknen muss. Zusammen mit den anderen Geräten im Unternehmen kommt die GTS so auf einen Verbrauch von rund 180.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.
Wie lässt sich dieser Energiebedarf künftig wirtschaftlicher decken? Eine Frage, die den Stadtwerken Witten keine Ruhe ließ. Nachdem sie alle Verbräuche ihres langjährigen Kunden genau analysiert hatten, war klar: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des GTS-Firmensitzes im Wullener Feld bietet großes Potenzial. Die Zahlen überzeugten das Unternehmen. Und nachdem auch die Prüfung der Dachstatik erfolgreich war, gab GTS grünes Licht. Seit Juli läuft die PV-Anlage nun. „Mit ihr senken wir unsere Energiekosten und machen uns langfristig unabhängiger von steigenden Strompreisen. Zugleich stellen wir einen Teil unserer Energieversorgung zukunftssicher und nachhaltig auf“, erklärt Danny Ludwig, Geschäftsführer der GTS. „Das ist uns ebenfalls wichtig.“
Individuelle Planung der PV-Anlage
Bei der Planung der Anlage setzten sich die Stadtwerke das Ziel, sie passgenau auf den Arbeitsalltag des Unternehmens auszulegen. „Da im Werk von 6.00 bis 22.00 Uhr im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet wird, haben wir uns für eine Ost-West-Ausrichtung der Solarmodule entschieden“, erklärt Nikita Wirt, Projektmanager Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken. So erzeugt die PV-Anlage fast den ganzen Arbeitstag lang Strom – genau dann, wenn Maschinen und Öfen, Computer und Drucker laufen. Ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 26 Kilowattstunden sorgt dafür, dass überschüssige Sonnenenergie für die spätere Nutzung gespeichert wird.
Auch die Installation der Solaranlage erforderte eine maßgeschneiderte Lösung, denn Lichtkuppeln, Rauch- und Abluftanlagen auf dem Dach ließen keine durchgehende Modulfläche zu. „Eine Standardausführung war nicht möglich. Die Stadtwerke haben deshalb genau geprüft, was machbar ist. Letztendlich haben sie die Module in mehreren einzelnen Abschnitten aufgestellt“, sagt Ludwig.
Das prognostizierte Ergebnis der Anlage kann sich sehen lassen:
- 216 Module liefern eine Gesamtleistung von knapp 100 Kilowattpeak.
- Sie erzeugen jährlich rund 100.000 Kilowattstunden Solarstrom.
- Drei Viertel davon fließen direkt in die Stromversorgung der GTS.
- Die CO₂-Emissionen des Unternehmens sinken um rund 37 Tonnen pro Jahr.
Mit individuellen Energielösungen wie dieser unterstützen die Stadtwerke Unternehmen dabei, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu arbeiten. „Dabei geht es uns nicht um die größtmögliche Anlage, sondern um die richtige Lösung für den jeweiligen Betrieb“, erklärt Nikita Wirt.
Für die GTS bietet die neue PV-Anlage nicht nur eine unabhängigere Stromversorgung mit planbaren Kosten – und damit eine Investition in die Zukunft. Sie bietet zugleich eine Versorgung, die perfekt auf den Betriebsablauf abgestimmt ist. Und trägt so dazu bei, dass die präzisen Abläufe bei der GTS auch künftig zuverlässig funktionieren.

Danny Ludwig, Geschäftsführer der GTS I Foto: Ludger Staudinger
Ihr Ansprechpartner:
Nikita Wirt
Tel: 02302 – 9173 600
nikita.wirt@stadtwerke-witten.de
Alle Infos zum Photovoltaik-Angebot der Stadtwerke Witten finden Sie hier.
Fazit:
- Um Stromkosten zu sparen und sich nachhaltiger und zukunftssicher aufzustellen, setzt die GTS Gas-Technik Service GmbH auf eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher.
- Die Stadtwerke Witten haben sie in ihrer Ausrichtung und Leistung exakt auf den Zwei-Schicht-Betrieb des Unternehmens abgestimmt.
- GTS kann einen Großteil seines Strombedarfs künftig mit der eigenen Produktion decken.
- Leitidee der Stadtwerke bei all ihren Projekten: Maßgeschneiderte Energielösungen, die sich an den Anforderungen des jeweiligen Betriebs orientieren.

