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„Wir in Witten reden miteinander. Für uns zählt die Gemeinschaft. Das Geheimnis dabei ist, dass wir einander zuhören und gemeinsam Lösungen gestalten. Nur wer einander zuhört, kann gut verstehen. Vanessa Bösader, Kundenbetreuerin Wohnungswirtschaft
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Regionales Engagement von Unternehmen: Auf gute Nachbarschaft!

Von Sponsoring bis Klimaschutz: Immer mehr Unternehmen engagieren sich über das normale Geschäftliche hinaus – häufig ganz gezielt in ihrer Heimat. Was es bringt, gesellschaftlichen Einsatz zu zeigen.

06.06.2022

(Foto: Shutterstock.com)

In Witten-Herbede wächst wortwörtlich Engagement. Bald soll hier, am Gemeindehaus in der Meesmannstraße, eine öffentliche grüne Ecke entstehen: ein Treffpunkt für Jung und Alt, mit Hochbeeten, in denen bienenfreundliche Blumen und Kräuter sprießen. Die Stadtwerke Witten unterstützen das Projekt mit 4.000 Euro. Es ist Sieger des diesjährigen Nachhaltigkeitspreises, den der kommunale Energieversorger ins Leben gerufen hat. 

Von Stadtverschönerungen über die Förderung von Nachwuchssportlern bis hin zu Veranstaltungen wie den Ferienspielen: Die Stadtwerke engagieren sich auf vielfältige Weise für Soziales, Bildung, Kultur und Sport. Im Schnitt geben sie jedes Jahr rund 270.000 Euro für gemeinnützige Vereine, freie Initiativen und Projekte aus. „Kinder und Jugendliche stehen bei unseren Aktivitäten im Zentrum. Denn sie sind unsere Zukunft“, sagt Mathias Kukla, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation.

Bekenntnis zur Heimatstadt

Wie die Stadtwerke Witten setzen sich immer mehr Unternehmen in Deutschland freiwillig für die Gesellschaft ein – für viele eine selbstverständliche Aufgabe, wie eine Befragung von Stifterverband und Bertelsmann Stiftung zeigt: Knapp 60 Prozent der repräsentativ ausgewählten Firmen gaben darin im November 2020 an, sie sähen sich in der Verantwortung, sich zu engagieren.

Oft steht dabei die eigene Heimat im Fokus. „Es gibt einen räumlichen Bezug: Viele Unternehmer tun sich gezielt in ihrer Region oder in ihrem Quartier um“, erklärt Prof. Matthias Kiese, der sich an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Phänomen beschäftigt. Der Geograf spricht in diesem Zusammenhang von Corporate Regional Responsibility, angelehnt an den etablierten Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR). Auch Mathias Kukla sagt: „Wir verstehen uns als Teil der Stadt. Deshalb wollen wir hier Verantwortung übernehmen und unsere Heimatregion lebenswerter machen.“

Dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, hat Tradition: Die Wurzeln von CSR reichen bis ins Zeitalter der Industrialisierung zurück. Damals reagierten Unternehmer auf Forderungen nach besseren Arbeits- und Lebensbedingungen – indem sie Krankenhäuser und Wohnungen für Arbeiterfamilien bauten. Im Ruhrgebiet ist dieses Wirken bis heute an zahlreichen Stellen sichtbar: „Industrielle haben uns zum Beispiel Siedlungen wie die Essener Margaretenhöhe beschert“, sagt Kiese.

Nachhaltigkeit im Fokus

Heute deckt das bürgerschaftliche Engagement der Wirtschaft eine breite Palette an Aktivitäten ab: Vereine und Kulturveranstaltungen zu unterstützen, gehört ebenso dazu wie sich um das Wohlergehen der eigenen Mitarbeiter oder faire Handelsbeziehungen zu kümmern. Auch wer junge Start-ups fördert oder Aufträge gezielt vor der eigenen Haustür vergibt, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung am Firmensitz. Die seit über 100 Jahren in Witten ansässigen Stadtwerke etwa vergeben rund ein Fünftel der Aufträge an Wittener Unternehmen. 90 Prozent gehen an Betriebe in Nordrhein-Westfalen – Tendenz steigend.

Die Belange, für die sich Unternehmen einsetzen, haben sich im Laufe der Zeit gewandelt – neben sportlichen und kulturellen rücken zunehmend weitere Aspekte in den Fokus. „Aktuell ist der Einsatz für die Natur und das Klima ein wichtiges Thema“, sagt Kiese. Auch bei den Stadtwerken: „Als Energieversorger stehen wir hier in einer besonderen Verantwortung“, erklärt Mathias Kukla. „In Zukunft wollen wir deshalb noch mehr im Bereich Nachhaltigkeit tun.“

Schon jetzt investiert das Unternehmen in erneuerbare Energien und den Ausbau des Ladenetzes für Elektrofahrzeuge. Doch nicht nur das: Bereits seit 2006 bieten die Stadtwerke in Kooperation mit der Deutschen Umweltaktion Umweltunterricht an Wittener Grundschulen an. Darin geht es um energiesparendes Verhalten und ökologische Zusammenhänge wie den Klimawandel – kindgerecht erklärt, mit vielen praktischen Beispielen. Neu ist das Engagement beim Nachhaltigkeitspreis, den die Stadtwerke in diesem Jahr erstmals ausgerufen haben: Mit insgesamt 10.000 Euro werden nachhaltige und soziale Projekte gefördert, die von gesellschaftlichem Nutzen sind. „Aktuell sprechen wir zudem mit lokalen Naturschutzvereinen, um zu schauen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können“, so Kukla.
 

Fahrradfahrer (Foto: Stadtwerke Witten)

Die Stadtwerke wollen künftig verstärkt im Bereich Nachhaltigkeit unterwegs sein.
 

Engagement als Wettberwerbsvorteil

Mehr Lebensqualität, mehr Nachhaltigkeit, mehr Wirtschaftskraft: „Unternehmerisches Engagement bringt Regionen wie dem Ruhrgebiet echten gesellschaftlichen oder ökologischen Mehrwert. Es schafft Dinge, die mit öffentlichen Mitteln allein oft nicht möglich gewesen wären“, so Kiese. Doch auch die handelnden Unternehmen profitieren – ihr Einsatz kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Warum? Da wäre zum einen der offensichtliche Image-Gewinn. Zum anderen verbessern strategisch klug gewählte Aktivitäten die Standortbedingungen, steigern die Zufriedenheit der Mitarbeiter und machen die Firma in der Außenwahrnehmung attraktiver – zum Beispiel für gut qualifizierte Fachkräfte.

Tatsächlich ist das Thema Verantwortung ein Recruiting-Faktor: Gerade junge Menschen suchen heute gezielt nach Arbeitgebern, die Haltung zeigen und sich für eine bessere Welt einsetzen. 

Viele Gründe sprechen also dafür, als Unternehmen gesellschaftliches Engagement zu zeigen. Besonders nachhaltig sind dabei langfristige Projekte, die zur Stadt- und Regionalentwicklung beitragen. „Aber als einzelner Betrieb kann man auch im Kleinen etwas bewirken“, betont Kiese. Das habe sich zum Beispiel während der Corona-Pandemie gezeigt: „Ein Klassensatz Laptops kostet keine Millionen. Aber im Lockdown haben Sponsorings dieser Art vielen Schülern geholfen.“ Übrigens muss Engagement nicht immer finanzieller Art sein: „Auch wer seinen Mitarbeitern ermöglicht, während der Arbeitszeit für eine gute Sache tätig zu werden, macht einen Unterschied“, sagt Kiese.

Einen Unterschied machen wollen die Stadtwerke Witten auch im kommenden Jahr wieder mit einer neuen Ausschreibung für den Nachhaltigkeitspreis – und es wird nicht die letzte Aktion dieser Art sein, betont Mathias Kukla: „Als kommunaler Versorger werden wir unsere Verantwortung auch in Zukunft wahrnehmen.“ 

 

Gemeinsam lässt sich mehr erreichen

Das gilt auch beim Thema bürgerschaftliches Engagement. Zwei Anlaufstellen:

- Seit 1989 setzt sich der Initiativkreis Ruhr für das Ruhrgebiet ein. Sein Ziel: Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion nachhaltig zu stärken. Mehr als 70 Unternehmen und Institutionen engagieren sich zu diesem Zweck in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Kultur. Ihrem Einsatz haben wir etwa das renommierte Klavier-Festival Ruhr zu verdanken und die Gründer-Initiative – eine Allianz, die innovative Startups fördert.
https://i-r.de 

- Sie möchten aktiv werden, wissen aber nicht so recht wie? Sogenannte CSR-Kompetenzzentren unterstützen Unternehmen bei dem Ziel, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die regionalen Netzwerke bieten Raum für Erfahrungsaustausch, Kontakt zu Experten und vieles mehr. Die Landesregierung NRW unterstützt die Kompetenzzentren als Teil ihrer CSR-Strategie.
https://csr.nrw.de 

 

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