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„Wir in Witten reden miteinander. Für uns zählt die Gemeinschaft. Das Geheimnis dabei ist, dass wir einander zuhören und gemeinsam Lösungen gestalten. Nur wer einander zuhört, kann gut verstehen. Vanessa Bösader, Gruppenleiterin Sperrkassierung
Service Kundenzeitschriften

Wachsender Stromhunger

Den Umstieg von Kohle und Öl auf Ökostrom beschleunigen: Das ist ein zentraler Hebel, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Die Stadtwerke Witten investieren in die regenerative Stromproduktion – und helfen Unternehmen in der Region, mit Photovoltaik selbst unter die Erzeuger zu gehen.

09.02.2022

Windräder Nordsee

2007 war ein Rekordjahr in Deutschland – was den Stromverbrauch angeht. Über viele Jahre war dieser immer weiter angestiegen und lag vor 15 Jahren schließlich bei nie zuvor erreichten 624 Terawattstunden (TWh). Danach begann er, kontinuierlich zu sinken – einem gestiegenen Umweltbewusstsein und vieler Anstrengungen sowohl in privaten Haushalten als auch in Unternehmen sei Dank.

Doch seit kurzem wird eine neuerliche Trendwende sichtbar: Mit 555 TWh lag der Verbrauch 2020 so niedrig wie zuletzt Anfang der Neunzigerjahre – und steigt seither wieder an. Das ist kein Wunder. Denn der aus Gründen des Klimaschutzes nötige Verzicht auf Kohle und Öl bedeutet in vielen Fällen den Umstieg auf Strom, etwa wenn sich Hausbesitzer für das Heizen mit einer Wärmepumpe entscheiden oder Autofahrer für den Kauf eines E-Autos.

Strombedarf könnte um 35 Prozent steigen

Und das ist erst der Anfang. Im Sommer 2021 prognostizierte der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für das Jahr 2030 einen Bruttostromverbrauch von 658 TWh, immerhin schon 18 Prozent mehr als im Jahr 2020. Diese Prognose ist seit Anfang 2022 schon wieder überholt: In seiner Eröffnungsbilanz ging Altmaiers Nachfolger Robert Habeck von 715 TWh aus, ein Mittelwert verschiedener Berechnungen, möglich sind sogar 750 TWh – das wären dann satte 35 Prozent mehr als im Jahr 2020.

Aber woher soll all der Strom kommen, den Industriebetriebe künftig für klimaneutrale Produktion, Haushalte für das Heizen mit Stromwärmepumpen und viele Millionen Elektroautos für ihren Antrieb benötigen?

Die neue Bundesregierung will dies unter anderem mit einem „Solarbeschleunigungspaket“ und einem „Wind-an-Land-Gesetz“ erreichen. Ziel ist es, die Errichtung neuer regenerativer Anlagen einfacher und schneller zu machen. Denn nur wenn dies gelingt, können Versorger, Unternehmen anderer Branchen und Privatleute überhaupt verstärkt in die Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom investieren.

Stadtwerke Witten treiben die Ökostromerzeugung voran

Die Stadtwerke Witten bieten ihren Kunden nicht nur seit mehr als zehn Jahren zu 100 Prozent Ökostrom an. Sie engagieren sich auch seit Langem in der Ökostromerzeugung und treiben die Energiewende mit eigenen Projekten voran – vor Ort in Witten und in ganz Deutschland. Über die Stadtwerke-Kooperation Trianel sind sie am Trianel-Windpark Borkum II in der Nordsee beteiligt. Und in Witten betreiben sie eine kleine Windkraftanlage und sieben eigene Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 547 Kilowatt-Peak – all dies auf Dachflächen. „Wir würden gerne auch größere Freiflächen-Solaranlagen aufstellen“, sagt Patrick Berg, Abteilungsleiter der Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Witten. „Aber in einem Ballungsraum wie dem Ruhrgebiet gibt es am Boden dafür kaum Flächen.“ 

Ganz anders sieht es in ein paar Metern Höhe aus: Hier finden sich auf Flachdächern von Industrie- und Gewerbebetrieben noch große, bislang unausgeschöpfte Potenziale für neue PV-Anlagen. Die Stadtwerke Witten sind mit ihrer Expertise bei diesem Thema für viele Firmen der erste Ansprechpartner. Auch, weil sie nah dran sind: „Wir fahren bei Interesse grundsätzlich zum Kunden raus und sehen uns die Gegebenheiten vor Ort an“, so Patrick Berg. „Denn es gilt viele Fragen zu klären: Wie ist die Anschlusssituation? Ist die Kombination mit einem Speicher sinnvoll? Kann im Betrieb vielleicht auch Abwärme zur Stromerzeugung genutzt werden?“ 

Die Stadtwerke beraten ihre Kunden zu allen Fragen rund um die Photovoltaik und entwickeln dann eine optimale Lösung für den spezifischen Bedarf, entweder als Pacht- oder als Kaufmodell. „Das Attraktive am Pachtmodell ist, dass Sie keinerlei Risiko eingehen, was Kosten für Wartung oder Reparatur angeht. Sie zahlen über acht bis dreizehn Jahre eine gleichbleibende Pacht, nutzen Ihren Sonnenstrom – und den Rest regeln wir.“, so Patrick Berg.

Seit einiger Zeit kommen viele Kunden aktiv mit diesem Thema auf die Stadtwerke zu. „Gerade durch die angespannte Situation auf den Energiemärkten und die damit verbundenen Preissteigerungen wächst das Interesse an eigenen Solaranlagen enorm“, weiß Patrick Berg. Dazu kommt, dass die Bundesregierung ohnehin eine Solardachpflicht für Unternehmen plant – einer von vielen Bausteinen, um den Ausbau der regenerativen Erzeugung deutlich zu beschleunigen.

Denn ob in Witten, Wilhelmshaven oder Würzburg: Beim Thema Energiewende hat ein Wettlauf mit der Zeit begonnen. Es muss in den kommenden Jahren viel passieren, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Aktuell liefern Anlagen zur regenerativen Erzeugung 240 TWh Strom im Jahr – bis 2030 müssen es laut Wirtschaftsminister Habeck 544 bis 600 Terawattstunden sein. Die installierte Windenergieleistung an Land soll sich nach dem Willen der Bundesregierung bis dahin deshalb auf dann mehr als 100 Gigawatt (GW) etwa verdoppeln, die Photovoltaik auf 200 GW annähernd verdreifachen und die Windenergie in Nord- und Ostsee auf 30 GW etwa vervierfachen. Das sind ehrgeizige Ziele. Die Stadtwerke Witten wollen ihren Beitrag dazu leisten, dass der Klimaschutz in Deutschland gelingt – mit eigenen Investitionen in die Ökostromerzeugung und indem sie ihre Kunden dabei unterstützen, ebenfalls aktiv zu werden.

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