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„Wir in Witten reden miteinander. Für uns zählt die Gemeinschaft. Das Geheimnis dabei ist, dass wir einander zuhören und gemeinsam Lösungen gestalten. Nur wer einander zuhört, kann gut verstehen. Vanessa Bösader, Kundenbetreuerin Wohnungswirtschaft
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Photovoltaik: Lass die Sonne rein

Für die ersten Photovoltaikanlagen endete jüngst die staatliche Förderung. Doch Sonnenstrom vom eigenen Dach lohnt sich weiterhin – gerade für Unternehmen.

20.07.2021

Photovoltaikanlage auf dem Dach (Foto: shutterstock)

Gerade für Unternehmen lohnt sich die Sonnenstrom-Produktion.

Wer vom „Urlaub in der Sonne“ träumt, meint selten Reiseziele in Deutschland. Dabei hat die Bundesrepublik mehr Sonnenstunden zu bieten, als man meinen könnte. Zuletzt schien die Sonne laut Statista immerhin rund 2.000 Stunden im Jahr – entsprechend groß ist das Potenzial für Photovoltaik. Das allerdings wird noch längst nicht voll ausgeschöpft: Auf unseren Dächern wäre Platz für fünfmal mehr Solarstromerzeugung.

In der Metropole Ruhr sind dem Regionalverband Ruhr zufolge über eine Million Dächer vorhanden, die für eine Photovoltaikanlage geeignet wären und somit grünen Strom erzeugen könnten. Würden all diese Flächen genutzt, ließen sich in der Region demnach 9,5 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 einsparen.

Als wichtige Säule der Energiewende hatte die Stromerzeugung mithilfe der Sonne viele Jahre lang jedoch nicht nur einen ökologischen Nutzen. Besitzer*innen von Photovoltaikanlagen durften sich darüber hinaus über einen weiteren Vorteil freuen: Wer sich vor 20 Jahren für eine eigene PV-Anlage entschied, bekam in den ersten 20 Jahren für jede ins öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde eine Vergütung von 50 Cent.

Diese Zahlungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind für die ersten Anlagen nun allerdings ausgelaufen. Was bedeutet das für die Anlagenbesitzer*innen? Und wie wirtschaftlich ist die Anschaffung einer neuen Dachflächen-PV-Anlage heute überhaupt noch?

Je höher der Verbrauch, desto besser

Grundsätzlich gilt: Mit dem Auslaufen der EEG-Förderung lohnt sich eine PV-Anlage vor allem dann, wenn Sie den erzeugten Solarstrom überwiegend selbst nutzen“, weiß Christian Dresel, Gruppenleiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Witten. Denn die EEG-Vergütung für eingespeisten Strom wurde in den letzten 20 Jahren deutlich reduziert und liegt heute nur noch bei circa sieben Cent pro Kilowattstunde, abhängig von der Anlagengröße. Je höher der Eigenverbrauch, desto besser also. Im Gegenzug sind die Baukosten deutlich gesunken.

Viele Industrie- und Gewerbebetriebe sind hier in einer guten Ausgangslage: Sie haben ohnehin einen hohen Stromverbrauch und können die produzierte Energie tagsüber direkt nutzen. „Gerade für Unternehmen ist es daher weiterhin eine wirtschaftliche Option, auf eigenen Solarstrom zu setzen“, sagt Dresel.

Wird nach 20 Jahren eine neue Anlage benötigt, bieten die Stadtwerke entweder ein Kauf- oder ein Pachtmodell im Rundum-sorglos-Paket an. „Gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben übernehmen wir sämtliche Aufgaben, vom Einbau über die Wartung bis zum Entstörungsdienst“, erklärt der Stadtwerke-Experte.

Wann lohnt ein Batteriespeicher?

Häufig besteht die Möglichkeit, die bestehende Anlage um einen Batteriespeicher zu ergänzen. „Damit lässt sich der Anteil des genutzten Stroms von im Schnitt 30 auf 60 Prozent erhöhen“, sagt Christian Dresel. „Speichertechnologien sind allerdings bisher nicht gerade günstig. Ob und unter welchen Bedingungen sich diese Investition lohnt, schauen wir uns gemeinsam mit den Kund*innen genau an.“

Die gute Nachricht: In den kommenden Jahren dürften Batteriespeicher erschwinglicher werden – auch dank kreativer Ideen von findigen Köpfen. So gibt es beispielsweise Überlegungen, alten Autobatterien ein zweites Leben als Sonnenstromspeicher zu schenken. „Das wäre kostengünstig und nachhaltig“, betont Dresel.

Doch egal ob mit Speicher oder ohne: Dass Sonnenstrom für Unternehmen auch in Zukunft ein Thema bleibt, steht für den Stadtwerke-Experten außer Frage. „Immer mehr Betriebe zeigen Interesse und merken, wie sinnvoll eine eigene PV-Anlage ist – gerade, wenn große Hallen mit entsprechend großer Dachfläche vorhanden sind“, so Dresel. „Grüner Strom vom eigenen Dach ist eben eine schöne Möglichkeit, das Konto und zugleich das Klima zu entlasten.“ Nicht ohne Grund werde in manchen Städten und Kommunen bereits über eine PV-Pflicht für Neubauten diskutiert.

Klimaanlage und Solarenergie passt gut zusammen (Foto: Shutterstock)

Gute Kombination: Klimaanlage und Photovoltaik.

Aus Sonne mach Kälte

In Zeiten des Klimawandels werden heiße Tage auch in Deutschland immer häufiger. Klimaanlagen können Abhilfe schaffen, doch auch effiziente Geräte bedeuten einen erhöhten Energieverbrauch. „Die Kombination mit einer eigenen PV-Anlage ergibt hier gleich doppelt Sinn“, sagt Stadtwerke-Experte Christian Dresel. „Denn so betreiben Sie Ihre Klimaanlage mit nachhaltig produziertem Strom, erzeugen also grüne Kälte. Gleichzeitig steigt dabei der Anteil des selbst genutzten Solarstroms – und das ist wiederum gut für die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage.

Strom selbst erzeugen

Erzeugen Sie Ihren Strom doch einfach selbst – aus Sonnenenergie. Bei den Stadtwerken bekommen Sie die Anlage im komfortablen Contracting-Paket. Ganz ohne eigene Investition und zu monatlichen planbaren Kosten. Kommen Sie auf die Sonnenseite!

 

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