Stadtwerke Witten

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Luca Gagon, Sachbearbeiterin Netzwirtschaft
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Höhere Netzkosten

Steigende Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber bewirken eine Strompreiserhöhung bei kommunalen Energieversorgungsunternehmen, so auch bei den Stadtwerken Witten. Die vorgelagerten Netzbetreiber haben eine Anhebung der Netzkosten um über einen Cent brutto pro Kilowattstunde zum Jahreswechsel angekündigt.

16.11.2017

„Damit läge für das Jahr 2018 die Erhöhung der uns abgeforderten Netzentgelte in einem Bereich, der durch die Stadtwerke nicht gebremst werden kann. Dies bedauern wir ausdrücklich“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski.

So wird der Preis in der Grundversorgung um 1,05 Cent brutto auf 28,48 ct/kWh angepasst. Der monatliche Grundpreis bleibt unverändert. Die Preiserhöhung entspricht einem Mehraufwand von 2,45 Euro (plus 3,3 Prozent) monatlich in einem Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.800 kWh pro Jahr.

Gaspreis bleibt

„In diesem Jahr haben wir den Strompreis trotz steigender Umlagen noch stabil halten, sogar neue, günstigere Sondertarife anbieten können“, betont Markus Borgiel, Hauptabteilungsleiter Vertrieb und Beschaffung. Für 2018 werde man immerhin den Gaspreis stabil halten, den die Stadtwerke zuletzt sogar um fast 0,5 Cent pro Kilowattstunde senken konnten.

Die vorgelagerten Netzkosten können von den Stadtwerken nicht beeinflusst werden. Dieser Betrag muss von allen Stromlieferanten an die Betreiber der Übertragungsnetze gezahlt werden. Die Kosten fallen für den wichtigen Ausbau und die Stabilisierung des bundesweiten Übertragungsnetzes an.

Mittlerweile werden fast 80 Prozent des Strompreises durch die sogenannte Staatsquote bestimmt. Mit den restlichen 20 Prozent müssen die Kosten für Vertrieb, Abrechnung und zudem die der Beschaffung abgedeckt werden.

Die Netzentgelte decken nicht nur den Bau neuer Leitungen und Unterhalt bestehender Netze ab, die Kunden zahlen auch für Eingriffe der Netzmanager wegen der starken Schwankungen der Wind- und Sonnenproduktion. Dazu zählt vor allem die kostenpflichtige Abschaltung von Windkraftanlagen, wenn die bestehenden Leitungen ihren Strom nicht mehr transportieren können, oder der Einsatz von Reservekraftwerken bei regionaler Unter- und Überversorgung.


Ansprechpartner


Thomas Lindner
Pressesprecher und Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation

Tel.: 02302 9173-535
Mobil: 0163 6373-432
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