Stadtwerke Witten

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Melanie Thiede, Sachbearbeiterin Netzwirtschaft
Wir in Witten... fördern. Die Zeiten der Kohleförderung sind lange vorbei. Heute fördern wir saubere Energiegewinnung durch Erdgas- und Blockheizkraftwerke, Photovoltaik und Windkraftanlagen.
Umwelt Energiespartipps

Energiespartipps

Es sind die einfachen Dinge, die manchmal eine überraschend große Wirkung haben. Das werden Sie schnell sehen, wenn Sie unsere Energiespartipps lesen. Denn damit können Sie obendrein sogar noch viel Geld sparen.

Tipps fürs sparsame Heizen:

Wichtig ist, dass man sich die Gebrauchsanweisung der Heizung durchliest und gemeinsam mit dem Installateur eine individuelle Einstellung wählt, welche nicht nur gewährleistet, dass die Wohnung warm wird, sondern auch die Möglichkeiten ausschöpft die die Regel- und Gerätetechnik bieten dies mit einem optimalen Energieeinsatz zu erreichen.

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Heizungsregelung

Grundsätzlich genügt ein kleiner Dreh am Heizkörperventil und Sie können viel Geld sparen. Für Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer reichen 20 bis 21 °C, in Küche, Schlafzimmer und Diele können es zwei Grad weniger, im Bad zwei Grad mehr sein. In ungenutzten Räumen reichen 12 °C in der Regel aus.

Auch tagsüber kann es sinnvoll sein die Nachtabsenkung der Heizung zu nutzen. Sind Sie tagsüber außer Haus, oder haben Sie regelmäßige Verpflichtungen, so können Sie Ihre Heizungsregelung entsprechend einstellen und so Ihre Abwesenheit durch Aktivierung der Nachtabsenkung zur Energieeinsparung nutzen.
Nachts und wenn Sie nicht zu Hause sind, sollten Sie die Temperatur in Ihren Wohnräumen um 3 bis 4 °C senken. Das lohnt sich! Denn mit jedem Grad weniger sparen Sie jährlich rund 6% Energie ein. Die Temperatur sollte allerdings 16 °C nicht unterschreiten. Stellen Sie die Heizung frühzeitig niedriger, die Räume halten noch einige Zeit die Wärme.

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Heizkörper aus dem Versteck


Verbergen Sie Heizkörper nicht hinter Gardinen, zu dicht gestellten Möbelstücken oder dekorativen Verkleidungen. Auch fest montierte Wäschestangen sind nachteilig. Nur wenn die Wärme ungehindert im Raum zirkulieren kann, können Sie wirtschaftlich heizen. Andernfalls heizen Sie nur die Außenwand.

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Richtig lüften statt auskühlen


Lüften Sie während der Heizperiode mehrmals täglich fünf Minuten kräftig durch. Das ist besser, als den ganzen Tag ein Fenster auf Kipp stehen zu lassen. Denn dadurch kühlen die Innenwände Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses stark ab und die Heizenergie geht buchstäblich zum Fenster hinaus. Wichtig: Drehen Sie beim Lüften die Heizkörperventile zu!

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Schließen Sie die Wärme ein


Wer bereits am frühen Abend Rollläden oder Vorhänge schließt, hält die Heizenergie im Haus und vermeidet teures Nachheizen. Auch das Dämmen von Heizkörpernischen ist eine sinnvolle Maßnahme. Dadurch lassen sich bis zu 4% Energie sparen.

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Kein Ausweg für die Wärme


Selbstklebende Schaumstoffleisten oder nachträglich angebrachte Dichtungsbänder sorgen für gut schließende Türen und Fenster. Andernfalls macht sich Ihre wertvolle Heizenergie durch die Ritzen davon.

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Den Heizungskeller kalt lassen


Viel wertvolle Heizenergie geht verloren, wenn Kessel, Warmwasserspeicher und Rohre nicht optimal gedämmt sind. Überprüfen Sie einmal kritisch Ihre Heizungsanlage. Wenn im Heizungskeller Wohntemperaturen herrschen, ist Dämmen dringend zu empfehlen. Sie wollen schließlich Ihre Wohnräume heizen und nicht Ihren Keller!

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Mal Luft ablassen


Werden Ihre Heizkörper ungleichmäßig warm oder treten Luftgeräusche (Gluckern) auf? Das bedeutet, es befindet sich Luft in den Heizkörpern und das Heizwasser kann nicht gleichmäßig verteilt werden. Die Heizanlage funktioniert nicht optimal! Zum Entlüften öffnen Sie einfach die Entlüftungsschraube mit einem Spezialschlüssel und lassen so lange Luft entweichen bis Heizwasser austritt.

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Tipps zum Stromsparen:

Energiesparend Eier kochen


Mit einem speziellen Eierkocher kann ich mit wenig Wasser energiesparend Eier kochen. Dieses Gerät wurde speziell für diese eine Anwendung konstruiert und ist aus diesem Grunde energiesparend.

Eine weitere Möglichkeit energiesparend Eier zu kochen ist: Man nehme einen herkömmlichen kleinen Topf, fülle ihn ca. 1 cm hoch mit Wasser, lege die Eier hinein, verschließe den Deckel und heize das Wasser auf höchster Stufe auf, bis es kocht. Dann die Herdplatte ausschalten und die Eier im Wasserdampf bei geschlossenem Deckel garen lassen. Die Eier entsprechend der gewünschten „Härte“ entnehmen. Bei dieser Methode nutzen wir die Restwärme der Herdplatte und sparen die Anschaffung des Eierkochers.

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Bereitschaftverluste vermeiden


Viele Geräte haben obwohl sie ausgeschaltet wurden immer noch einen Stromverbrauch durch Transformatoren in der Zuleitung des Gerätes. Man kann den Stromverbrauch fühlen. Die Trafos werden warm. Es lohnt sich also Ladegeräte und Zuleitungen vom Netz zu nehmen oder über einen Schalter auszuschalten.

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Moderne Beleuchtungstechnik


Auch bei Leuchtkörpern kann man Verluste fühlen. Leuchtmittel mit einer großen Wärmeabstrahlung sind heiß und lassen sich im Betrieb nicht ohne hohe Schmerzen anfassen. Moderne Leuchtmittel wie Energiesparlampen und LED-Leuchten sind in der Anschaffung teurer, aber durch eine längere Lebensdauer wird dies wieder ausgeglichen. Achten Sie beim Kauf auf die entsprechende „Lichtfarbe“.

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Wie kann ich Energiefresser ermitteln?


Es gibt immer wieder Haushaltgeräte die aufgrund Ihrer Lebensdauer oder Laufzeit nicht mehr kostengünstig arbeiten. In unserer Aussendstelle Impuls habe Sie Gelegenheit kostenlos Messgeräte auszuleihen und Geräte in Ihrem Haushalt direkt zu überprüfen. Die Messgeräte werden einfach zwischen Steckdose und Gerätestecker  gesteckt. So kann das Messgerät den Stromverbrauch des Haushaltgerätes messen. Je nach Nutzung sollte die Messdauer über einen Vorgang, oder bei Geräten die immer am Netz (z.Β. Kühl- und Gefriergeräte) sind mindestens über 24 h geführt werden.

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Gibt es noch weitere Möglichkeiten Strom zu sparen?


Mit einem Geschirrspüler kann man komfortabel und energiesparend Geschirr waschen. Außer bei kleinen Mengen ist die Geschirrspülmaschine besser als die Handwäsche. Trotzdem sollte man überprüfen ob die zentrale Warmwasserbereitung nicht genutzt werden kann um den Geschirrspüler mit warmem Wasser zu versorgen. Man ersetzt das elektrisch aufgeheizte Wasser direkt durch erwärmtes Wasser aus einer Solaranlage oder einer zentral mit Gas erwärmten Warmwasserbereitung. Es wird zwar auch kein kaltes Wasser mehr genutzt, aber durch die Versorgung mit warmem Wasser wird der Stromkostenanteil gesenkt und der Spülvorgang zeitlich reduziert. Bitte die Gebrauchsanweisung der Geschirrspüler zu Rate ziehen, es gibt Energiespartechniken mit denen die Nutzung von warmen Wasser (Wärmerückgewinnung o.ä.) nicht sinnvoll ist.

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Gibt es Geräte mit besonders hohem Stromverbrauch?


Ja, hierzu gehören z. B. Aquarien oder auch Wasserbetten. Bei beiden muss eine Wassermenge mit Strom temperiert werden. Da diese Geräte lange Zeit in Betrieb sind, muss man mit hohen Verbräuchen rechnen.

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Tipps fürs Auto:

Kraftstoff fürs Auto


Energiesparende und schadstoffarme Fahrzeuge werden mit hocheffizienter Motortechnik angeboten. So kann man neben Schadstoffen durch eine entsprechende Steuereinstufung zusätzlich zu geringen Kraftstoffkosten nicht nur Energie sondern auch Euros sparen. Zusätzlich hat man keine Einschränkungen in den Schadstoffzonen. Der ideale Kraftstoff ist hierzu Erdgas. Ein Kilogramm Erdgas entspricht ca. 1,5 l Benzin und kostet unter 1 Euro je kg.

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Was kann ich für die Zukunft tun?

Sich immer wieder neu über Änderungen informieren und bei Neuanschaffungen berücksichtigen. Gleichzeitig sein eigenes Verhalten und Gewohnheiten berücksichtigen und dadurch Möglichkeiten für sich selbst zu nutzen. Viele Energiesparmöglichkeiten fallen einem selbst auf. Einfach dadurch, dass man seine Umgebung analysiert.

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Ansprechpartner


Christian Dresel
Energieberater

Tel.: 02302 9173-331
E-Mail

 


Peter Roß
Energieberater

Tel.: 02302 9173-332
E-Mail